5 Ideen die Kreativität im neuen Jahr zu fördern und neue Kurse im Kreativlabor

Neues Jahr, neue Ideen – ich bin nicht der Mesch der sich grosse Vorsätze macht, aber trotzdem nutze ich die Tage zwischen den Jahren um das alte Jahr zu reflektieren und eine Perspektive für das neue Jahr zu finden. Ich frage mich natürlich auch wohin die Reise geht… Meine kreative Arbeit ist für mich wie eine Bootsfahrt auf einem Fluss: Ich kann die Ruder übernehmen, steuern und bestimmen, wo es langgeht oder ich kann mich treiben lassen und schauen, wohin mich das Boot führt.

bild mrspriss watercolor

mrs.priss

So ist das auch mit dem Kreativlabor. Ich war mir im Sommer nicht sicher, wie es anlaufen würde mit den Kursen , aber ich nahm die Ruder in die Hand und legte los. Nun kann ich sagen, dass ich sehr dankbar und überwältigt bin über Eure zahlreichen Besuche, die vielen motivierten Kinder in meinen Kursen und die tolle Atmosphäre im Kreativlabor. Danke an Alle, die schon da waren und ich freue mich auf neue Begegnungen im neuen Jahr.

Neue Kurse im neuen Jahr!

Kreativlabor Mini 3+
Mittwoch 30. Januar 2019 10.00 – 11.30 Uhr

Mittwoch 20. Februar 2019 10.00 – 11.30 Uhr

Kreativlabor Mini 4+
Mittwoch 30. Januar 2019 15.00 – 17.00Uhr

Donnerstag 21. Februar 2019 15.00 – 17.00

Valentinstag-Special für Kinder von 8-11 Jahren
Mittwoch 6.Februar 2019 15.00-17.00Uhr

Kreativkurse nach der Schule / Nachschulbetreuung in Oberwil!
-Freitag Nachmittag von 15.30-17.30 für Nähfreudige und Kreativbegeisterte ab der dritten/vierten Klasse (8 Jahren)

Inklusiv z’Vieri und Erholung nach der Schule und dann kreatives Austoben im Labor. SFR 25.-/Nachschulbetreuung in der Woche.

Details und Infos unter Kurse oder www.facebook.com/daskreativlaborbasel/ liken und die aktuellen Kurse dort sehen oder unter Nachschulbetreuung

Und ab Sommer 2019
-Dienstag Nachmittag von 15.30-17.30 oder 16.30 -17.30 für kreative Entdecker ab der 1. Klasse (6 Jahren) bis ca 3. Klasse. Auch hier mit z’Vieri, Spiel und Erholung vor dem kreativen Teil. 25.- oder 15.- Nachschulbetreuung in der Woche.

Kreative Vorsätze für das neue Jahr

Anfang Januar geht also mein Kopf in den Kreativmodus und ich, als Macherin, Bastlerin und Kursleiterin stehe mit der Frage da, wie sich die Kreativität im neuen Jahr ankurbeln lässt? Ich habe fünf Ideen für Euch ausgesucht, die dazu beitragen können, den Alltag kreativer zu gestalten.

Egal, ob Du bereits ein eingefleischter Künstler oder Macher bist oder ein Neuling, der einen kleinen Schubs braucht. Diese Ideen sollen uns allen ein wenig Inspiration geben (mich eingeschlossen!) wie wir Kreativität in unseren Alltag integrieren können.

1. Starte ein Skizzen- oder Notizbuch 

Da ich eine super visuelle Person bin, ist ein Skizzenbuch meine erste Wahl für die Aufnahme von Ideen. Versuche für ein tägliches Ritual nur fünf oder zehn Minuten pro Tag für das Zeichnen oder Malen usw. vorzusehen. Bitte nicht zu streng sein mit sich selber und einfach beginnen… Auf dieser Webseite hat es unzählige wunderbare Ideen und monatliche Listen als Hilfestellung:

https://tinkerlab.com/monthly-art-challenge/

2. Gestalte mit deinen Kindern

Es gibt für mich fast nichts Schöneres als MIT meinen Kindern kreativ zu sein. Nicht vorzeigen oder für sie die Arbeit machen, sondern zusammen etwas malen, kleben oder nähen. Einfach anfangen und schauen wohin die Reise (im Boot) geht! Dazu passt das Buch: “the dot” von Peter Reynolds. Gemeinsam lesen und dann Punkte malen.

https://www.amazon.de/Punkt-Kunst-kann-jeder/dp/3836952025/ref=pd_lpo_sbs_14_t_0?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=PAWY4D9EWTBSRSSAH66P

3. Arbeite mit einem Freund zusammen  

Finde eine motivierte und interessierte Seele, um zusammen zu kreieren! Manchmal ist es die beste Möglichkeit, neue Ideen zu finden, wenn man mit einem Partner etwas unternimmt, eine Ausstellung besucht oder gemeinsam handwerkelt. Ich erinnere mich an wunderbare Abende mit meiner Freundin, als wir Adventskalender für unsere Lieben gebastelt haben. Andere Menschen können uns mit ihrem einzigartigen Blick auf die Welt und ihrer unterschiedlichen Art und Weise inspirieren.Eine tolle Idee dazu ist der „Arbeiten-Austausch“ wie jener der „stich-swap-idee“, bei der Stickringe verschickt werden und jede Person frei daran weitersticken soll. Lest mehr unter bei http://wildolive.blogspot.com/p/stitch-swap.html oder bei Laura von http://colourfulminds.co.uk/

Bildergebnis für stitchswap

4. Schreibe dich in einen Workshop ein 

Der Besuch eines Kurses schafft Verbindlichkeit, es wartet jemand auf Dich! Egal, welches Interesse du hast, oder was du schon immer lernen wolltest: einen Kurs wird Dich mit Energie und Wissen füllen und viel Spass machen. Auch für Kinder gilt dies: sobald sie alt genug sind einen Kurs zu besuchen (mit oder ohne Begleitung), melde sie an. Zum Beispiel im Kreativlabor! Kinder lieben es sich mit Farben und Formen auszutoben.

5. Falsch liegen

Die meisten von uns wollen nichts falsch machen. Habe ich recht? Ich als Perfektionistin bin ja immer streng mit mir, aber ohne Fehler lässt sich nichts Neues erfinden oder kreieren und falsch sein kann sooo befreiend und lustig sein. Bitte mehr Mut zu Fehler!

Ich wünsche Euch allen ein spannendes und kreatives neues Jahr! Happy crafting!

Alle Angaben sind meine Meinung und keine bezahlte Werbung. Werbung durch Markennennung, freiwillig. Photocredit: colourfulminds.co.uk/ und mrspriss.com

Kreativität verschenken – wie geht denn das?!?

Nur noch 2 mal schlafen, dann ist Heiligabend! Ich glaub ich hyperventiliere… Habt Ihr schon alle Geschenke gebastelt? Ich hoffe ein paar Päckli kommen aus dem Kreativlabor! Ich möchte mich ganz herzlich bei all den vielen Besucher und Familien bedanken, die im Kreativlabor einen Kurs besucht haben und mit mir kreativ waren – es öffnet mein Herz zu sehen mit wieviel Freude und Begeisterung Ihr gearbeitet habt! Ich bin stolz auf die Mädels, die so tolle Shirts genäht haben, auf die vielen Kinder, die wundervolle Bilder, Karten und nun auch Geschenke und Dekorationen kreiert haben. Es ist schön zu sehen was seit dem Sommer im Kreativlabor entstanden ist und Danke für Eure positiven Feedbacks.

„Das war ganz super toll heute Morgen. Danke dir für diese gute Idee des Kreativlabor“

Bei uns ist immer noch Hochbetrieb, irgendwie ist es bei mir jedes Jahr so. Im Oktober nehme ich mir vor ALLES schon im November zu erledigen und dann kommt der Dezember und der geht irgendwie schneller vorbei als andere Monate und schwups… ist der 21.12 da – aber ganz ehrlich: mir passt diese Produktion in letzter Minute, dann gebe ich nochmals richtig Gas!

Kreativität verschenken?

Vor Weihnachten stelle ich mir natürlich die Frage, welche Geschenke bei Kindern die Kreativität fördern. Eines ist klar: Wollen wir kreative Spielstunden, sollten es Spielzeuge mit einem offenen Ende sein, die auf verschiedene Weise verwendet werden können. Abhängig von jedem einzelnen Kind, dem Tag, der Phantasie und der aktuellen Wünsche entsteht etwas Neues.

Bei meiner Recherche bin ich auf einen Artikel im Kiludo Kreativmagazin gestossen, der besagt, dass Spielsachen dann besonders empfehlenswert sind, wenn sie vielseitig bespielt werden können und dem Kind Spielraum für eigene Kreationen lassen. Zum Beispiel Holzbauklötze: es können nicht nur unendlich viele Gebilde gebaut werden, sondern ein einzelner Klotz kann auch als Auto oder Telefon, usw. genutzt werden. Für ältere Kinder gibt es spannende Magnetformen, Kappla-Bausteine oder 3D Stifte. Diese Spiele dienen als Inspiration für die Gestaltung, den Bau und fördern das räumliche Verständnis.

Ganz konkret finde ich natürlich alle Farben oder Kreiden, verschiedene Papiere, Knete, Perlen und Glitzerstifte und all die tollen Sachen zum Kreativsein als Geschenk ideal. Für ältere Kinder kann man auch gut eine Laubsäge, ein Strick-Liesel, Wolle und eine Häkelnadel oder sogar eine Nähmschine schenken. Viele von diesen Sachen eignen sich übrigens auch Bestens für den Adventskalender – Speichern für nächstes Jahr!

Zu den Spielen, die Kreativät fördern, die Spaß machen und die Fantasie der Kinder anregen gehören auch Kostüme, Rollenspiele, miniatur Figuren und Tiere! Auf diese Weise entwickeln Kinder neben den motorischen und haptischen Fähigkeiten ihr Vorstellungsvermögen und erlangen Selbstvertrauen für weitere Spieltätigkeiten.

Kreative Ideen für die Weihnachtsfeier

Damit die Weihnachtsfeier auch wirklich entspannt wird, habe ich Euch noch  ein paar kreative Ideen zusammengestellt. Denn die Meisten von uns wissen: nur wenn auch die Kinder beschäftigt sind, können die Grossen die Feier geniessen!

Handgemachte Namens- und Dankeskarten

1. Schneide einige Papierquadrate aus und falten Sie sie zur Hälfte.

2. Verziere die Front und das Innere mit fröhlichen Botschaften: Themen könnten Freude, Dankbarkeit oder Glück sein. Man kann auch eine Nachricht wie „Wir sind froh, dass Du hier bist“ und „Du bist ein Rockstar“ ins Innere schreiben.

3. Nun kann man noch mit Farben, Washi Tape oder Kleber Verzierungen hinzufügen!

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http://www.mericherry.com/ 2018/12/18/handmade-holiday-place-cards/

Weihnachtsanhänger aus Karton und Garn

  1. Schneide aus alle den Schachteln von den Geschenkelieferungen Sterne, Dreiecke für Bäumchen oder andere Formen aus und lege Wolle dazu.
  2. Die Kinder umwickeln die Formen mit verschiedenen Farben und dekorieren ihre Anhänger am Ende mit Pailletten, Pompoms und Knöpfen.
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http://www.designimprovised.com /2018/12/yarn-wrapped-christmas-ornaments.html

Sterne aus Pfeiffenputzer und Perlen

Ein absoluter Klassiker bei uns zu Hause – Achtung Suchtgefahr!

  1. Schneide die Pfeiffenputzer schon vorher zu und drehe bereits ein paar zusammen, damit die Kinder gleich loslegen können.
  2. Die Perlen werden auf die Pfeiffenputzer aufgefädelt und am Ende wird es umgebogen – fertig!
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Aber ganz ehrlich, ich denke ein Mal- und Basteltisch mit Stiften, Papieren, Scheren und Leim oder Playmais und Aquaperlen reicht oftmals. Man sollte die Sachen den Kindern aber zeigen, sie etwas anleiten und ihnen dann den Freiraum fürs Gestalten lassen. Ich gebe den Kindern offene Kreativeinladungen und sehe dann, wohin sie gehen…

Mit diesen Ideen wünsche ich Euch ganz schöne Feiertage und ein spannendes kreatives und abenteuerliches 2019! Ich freue mich auf die neuen Kurse im 2019 und hoffe viele Bekannte und Neue Gesichter im Kreativlabor zu begrüssen!

Claire

Neues wagen!

Während meiner Jahre im wunderschönen Vancouver, Kanada, habe ich gelernt, dass das Ausleben und Verfolgen unserer Träume der einzige Weg ist, sich zu entwickeln und gesund und glücklich zu bleiben! Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn das, was man sich von ganzem Herzen gewünscht hat, tatsächlich funktionniert! So ist es auch beim kreativen Arbeiten: die fertige Tasche stolz tragen oder das Bild an die Wand nageln. Das sind diese Momente… oder eben, wie jetzt ein eigenes Kreativlabor eröffnen, ein Atelier einrichten, einen neuen Schritt wagen!

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Meine Inspiration

Als ich 2013 mit meiner kleinen Tochter in Vancouver ankam, besuchte ich regelmässig ein wunderbares “art studio” Collage Collage – ein wunderbarer Ort! Die Leute freundlich, viele kreative Bücher zum kaufen, anregende Bastelboxen und ein grüner Schaukelstuhl für die Geschichtenrunde. In der Mitte steht ein grosser Tisch, an dem die Kinder malen, kleben, nähen können…

Fast jede Woche besuchten wir diese kreative Insel: mit grossen Augen hockte sich meine Kleine auf die Kissen am Boden, hörte eine Geschichte in einer ihr fremden Sprache (Ja, kreatives Arbeiten verbindet auch ohne Sprache!) und saugte die kreative Atmosphäre ein. Nach der Geschichte wurden die Kinder angeleitet ein Projekt zu gestalten oder ein Bild zu malen. Noch heute, Jahre später hängen Kunstwerke aus dieser Zeit bei uns an der Wand. Und noch heute bewundere ich die Besitzerin Erin Bonifero für ihren Mut, ihre Kreativität und ihre Wärme!

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collagecollage.ca

In dieser Zeit lernte ich, ausgebildete Gestaltungslehrerin, dass der Prozess des Schaffens genau so wichtig ist, wenn nicht sogar wichtiger, als das fertige Produkt! Es war ein Augenöffner für mich! Bei mir an der Schule arbeitete ich bis anhin sehr produktbezogen und lehrte den Schülern die Techniken, die nach Lehrplan an der Reihe waren und wir stellten einen brauchbaren Gegenstand oder ein Spiel her. Noch heute wollen die Kinder natürlich ein schönes fertiges Produkt nach Hause nehmen und ich bin auch immer noch der Meinung, dass die grundlegenden Techniken helfen effizient und richtig zu arbeiten, ABER: ich vertraue viel mehr auf den Prozess! Der Weg ist das Ziel! Der Weg zum fertigen Produkt gewichte ich heute mehr und lasse den Kindern und Schüler den Raum, den sie brauchen!

Ich vertraue auf den Prozess, lasse den Kindern den Raum, den sie brauchen!

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Seit ich also vor zwei Jahren aus Kanada in mein Heimatland, die Schweiz, zurückkehrte, träume ich von einem Ort, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene kreativ tätig sein können. Ich bin bereit für ein neues Abenteuer und meine Träume zu leben: Aus dieser Passion heraus starte ich nun das Kreativlabor in Oberwil! Ich freue mich, wenn ihr am 9. Juni 2018 von 14.00-17-00 Uhr vorbeischaut und euch umseht!

Es gibt immer eine Lösung!

Kreatives Schaffen oder wie man Lösungen findet

Ich versuche in meinem Alltag so viel wie möglich für mich kreativ zu arbeiten oder für meine Mädels etwas zu nähen. Das tut mir gut! Es ist zudem eine wunderbare Erinnerung daran, warum ich das, was ich täglich unterrichte, so liebe!

Kandinsky Projekt

 

Trotz Spass und Übung passieren auch mir oft Fehler oder ich vergesse einen wichtigen Schritt. Wie oft habe ich mir wegen eines Fehlers schon die Haare gerauft! Ich habe mich geärgert und ehrlich gesagt, auch schon geweint, weil es so ärgerlich war! Aber jedesmal habe ich mich gefangen, mich aufgerafft und eine Lösung gesucht. So konnte ich fast jede Arbeit trotz „Fehler“ fertig stellen und habe jedes Mal viel gelernt – technisch, aber auch Zuversicht und Ausdauer. Und genau so geht es auch den Kindern, wenn sie kreativ tätig sind!

Wenn du gleich loslegen willst, findest du Kreativideen für kleine Forscher am Ende dieses Posts.

Ich bin seit über 15 Jahren Lehrerin für Textiles Gestalten und ich glaube fest an die Kraft der Kreativität. Die Grundlage für diese Kreativität wird durch den Prozess in der Arbeit – das Experimentieren – gelegt. Dadurch lernen die Kinder Herausforderungen anzunehmen und eine Lösung zu finden, zusätzlich erkennen sie, dass es für ein Problem nicht nur eine Lösung gibt, sondern oftmals viele verschiedene Möglichkeiten eine Aufgabe zu lösen.

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„Wenn Kinder Kunstideen erforschen, testen sie Möglichkeiten und lösen Herausforderungen, ähnlich wie ein Wissenschaftler, der experimentiert und Lösungen findet…. Anstatt bestimmten Regeln oder Anweisungen zu folgen, beschäftigt sich das Gehirn des Kindes mit der Entdeckung von „Wie“ und „Warum“.“ MaryAnn Kohl

Das kreative Arbeiten fordert uns also auf eigene Lösungen zu finden!. „Think outside the box“ sagt man auf Englisch und genau darum geht es. Das Gewohnte verlassen – manchmal eben durch „Fehler“ – unbeabsichtigt, um dann eigene Pläne zu entwickeln. Farbige, vielseitige und neue Ideen! Sind dies nicht genau die Fähigkeiten, die wir unseren Kindern mitgeben wollen?

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Think outside the loom – Bild: http://www.makersmess.com/adults/

Wie kann uns aber kreative Arbeit eine positive Einstellung geben?

Experiment (von lat. „experimentum”) bedeuted so viel wie „Versuch, Probe oder Erfahrung“. Und zum Erproben gehört bekanntlich auch Scheitern.

„Durch den kreativen Prozess lernen die Kinder Durchsetzungsvermögen, kreatives Denken und steigern ihren Selbstwert.“

Es braucht Motivation, manchmal auch Hilfe oder eine andere treibende Kraft um eine Herausforderung zu meistern, aber das Erleben des „Aha-Moments“, das finden einer Lösung, ist grossartig! Das Vertrauen, das man bei einem solchen Prozess gewinnt, schafft eine positive Einstellung zu Aufgaben und hilft den Kindern dieses Verständnis auch in anderen Sitationen anwenden.

Durch diesen Ansatz lernen die Kinder ohne Angst einen neuen Weg zu finden. Aus etwas Bestehendem etwas Neues kreieren müssen: meistens bedeuted das improvisieren und genau da passiert das wirklich spannende Lernen fürs Leben!

„Es gibt immer eine Lösung!“

Lassen wir uns darauf ein kreativ und forschend im Leben zu sein! Gerne kannst du diesen Beitrag auf facebook teilen und mich mit @daskreativlabor taggen, bitte benutze den hashtag #daskreativlabor auf Instagram für Bilder von Kinder oder Schüler, die kreativ tätig sind. Ich kann es kaum erwarten eure Ideen zu sehen!

Hier noch ein paar Kreativideen für kleine Forscher:

  • Eine Mixed-Media-Collage anfertigen mit verschiedenen Materialien wie Papier, Karton, Stoff, Knöpfe, Hölzchen, Kleber… und Farben zu einem Thema. Eine tolle Anleitung findet ihr hier (auf Englisch):

http://www.mericherry.com/2016/07/04/mixed-media-collage-with-tinker-trays/

https://i0.wp.com/mericherry.com/wp-content/uploads/2016/07/summercollage11.jpg

Anregende und offene Einladung für ein Mixed Media Projekt  von http://www.mericherry.com

  • Ein Auto mit Ballonantrieb bauen – ich würde darauf achten, dass das Auto aus Karton, Petflaschen oder Eis-hölzchen selber hergestellt wird. Welches fährt am Weitesten? Eine Anleitung findest du hier:

http://www.supra-lernplattform.de/index.php/lernfeld-natur-und-technik/technisches-spielzeug/luftballonantrieb-auto

  • Murmelbahn aus Toilettenpapierrollen, Kartons und Klebeband bauen. Wer schafft es über mehrere Stockwerke?
  • 101 spektakuläre Ideen findest du in diesem Buch:

https://www.spiegelburg-shop.de/produkt/62511/big-boom-bang-kreativbuch-100-prozent-selbst-gemacht/

Viel Spass beim Ausprobieren, Testen und Lösungen finden!

 

Prozesskunst – 5 Gründe warum sie unsere Kinder und uns glücklich macht!

Kreativität macht Spass und glücklich!

Prozesskunst oder auch „process art“ genannt, macht das Leben von Kindern und Erwachsenen besser und entspannter! Sie fördert unsere Offenheit und Neugierde und nur wer Neues ausprobiert kommt immer wieder auf neue ausgefallene Ideen.

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Prozesskunst ist eine Form der Kunst bei der nicht das Endergebnis im Vordergrund steht, sondern wie der Name schon sagt, der Prozess. Die Handlung liegt im Fokus und wird oft in die Entstehung des Kunstwerkes miteinbezogen. Der Druck, ein perfektes Bild zu malen, hat schon so manchem Kind die Freude am kreativen Arbeiten verdorben. Dieses negative Gefühl entfällt beim prozessorientierten Schaffen und lässt der Kreativität freien Lauf.

„Der Ansatz der Prozesskunst ist heilend – und herrlich entspannend!“

  1. Prozesskunst bietet den Kindern und den Eltern dringend benötigte Auszeiten

Wir drängen unsere Kinder je länger, je mehr an ihre Grenzen. Die Schule ist kognitiv, emotional und auch sozial anstrengend. Und am Nachmittag ist der Tag gefüllt mit Hobbies und anderen Aktivitäten, Kinder haben schon fast keine Zeit mehr, einfach zu spielen, zu experimentieren und „Nichts zu tun“. Und genau hier setzt die Prozesskunst an. Am Anfang steht eine Einladung und am Ende der kreativen Auszeit muss kein fertiges Produkt entstanden sein! Im Gegenteil, es kann einfach ein Haufen Knete sein, voll mit irgendwelchen Schrauben, Zahnstocher und Perlen… das ist ok!

Kinder, wie auch Erwachsene, können durch diesen Ansatz lernen sich zurückzulehnen und etwas im eigenen Rhythmus zu machen.

  1. Kreativ sein verbindet uns mit unseren Kindern und mit uns selber

Es gibt Tage, da rennt uns die Zeit buchstäblich durch die Finger! Bei uns zu Hause sind die Momente, in denen wir Zeit haben, etwas in Ruhe zu machen rar. Ja, „in Ruhe“, da liegt der Unterschied! Ich habe für meine Mädels und mich herausgefunden, dass wenn wir uns hinsetzen und zusammen malen, die Zeit stillzustehen scheint. In diesen magischen Minuten – oft sind es wirklich nur ein paar Minuten – verbinden sich unsere Herzen! Ein wunderbares Gefühl!

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  1. Prozesskunst nimmt den Druck von uns perfekt zu sein!

Wir Alle kennen die Leute, die einfach perfekt zeichnen können. Ja, schön für sie! Als ich als Modedesignerin arbeitete, habe ich hart geübt, radiert, durchgepaust und oft auch geweint, weil meine Figuren nicht perfekt (perfekt für mich!!!) aussahen! Mann, das hat mich fertig gemacht. Heute glaube ich, dass ich diesen Druck nicht auf meine Mädeln übertragen muss und deshalb liebe ich es, dass in der Prozesskunst nicht jedes Bild perfekt sein muss. Abstrakt ist wunderbar!

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  1. Prozesskunst lehrt uns Empathie und schafft kreativ denkende Menschen

In einer sich super schnell verändenden Welt, in der schon Morgen wieder alles Anders sein kann, müssen wir lernen flexibel zu denken und Veränderungen positiv gegenüberzutreten. Die Prozesskunst stärkt kritische Denkfähigkeiten, schafft Vertrauen in den Prozess und hilft neue Ideen zu entwickeln. Dabei werden Kinder und Erwachsene ermutigt, über den Tellerrand hinauszuschauen.

  1. Prozesskunst lässt den Künstler sich selber sein

Jeder sollte Schöpfer seines eigenen Werkes bleiben! Ich rate davon ab ungefragt in Bilder oder Werke des Kindes einzugreifen. Die Prozesskunst lehrt uns die Dinge so stehen zu lassen, wie sie sind. Und da ja das Resultat nicht im Vordergrund steht, fällt einem das als Elternteil auch leichter.

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„Jeder Stil ist einzigartig und verdient Respekt!“

Die kreativen Einladungen oder Aktivitäten der Prozesskunst können ganz einfach sein und benötigen weder viel Vorbereitung noch teures Material.

  • Ein Blatt, ein paar Stifte und die Aufforderung mit beiden Händen gleichzeitig zu malen reicht schon. Es gemeinsam auszuprobieren ist super lustig!
  • Mit farbigen Blättern, alten Zeitschriften, einer Schere und Leim eine Collage entstehen lassen.
  • Dem Schatten einer Blumenvase nachmalen, wenn die Sonne durch das Zimmer scheint.

Diese Freiheiten, die uns die Prozesskunst erlaubt, macht uns glücklich und zufrieden. Welche Ideen könnt ihr empfehlen? Was gefällt euren Kindern am Besten?

Das wichtigste an der Kunst und auch in meinen Kursen ist der Spass an der Sache!

Kreativität ist aus wenig viel zu machen

Willkommen im Kreativlabor!  Schön, bist du da!

„Kreativität ist aus wenig viel zu machen“

Das Kreativlabor bietet nicht nur Kurse, sondern will auch inspirieren und zu künstlerischem Schaffen animieren. Durch das entdeckende Lernen wird Selbstständigkeit gelernt und durch das Entfalten der Fantasie wird das vernetzte Denken gefördert.

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Ich setze mich leidenschaftlich für das Gestalten und die Kunst ein und bin überzeugt, dass kreatives Arbeiten zu einer ganzheitlichen Entwicklung dazu gehört. Ich plane meine Projekte und Kurse so, dass die alltägliche Kreativität Spass macht!

Auf dieser Seite soll das Entdecken Platz haben. Ich stelle Mitmenschen vor, die mich inspirieren, zeige spannende Projekte, die man selber umsetzen kann und biete eine Plattform für kreative Kurse und Orte.

Ich bin immer offen für Ideen und Anregungen unter Kontakt.